Das Blog-Stöckchen landete…

….bei mir, nachdem der Willimeck es mir und 4 Anderen letzte Woche zu warf!

Und, wie schon im letzten Jahr kann ich nicht widerstehen und schnapp mir den Stab!

Folgendes frug der Wilfried und vor ihm die Mechthild Werner:

1. Dein schönstes Kindergebet, der schlimmste Vers im Glaubensbekenntnis?

An Gebete in meiner Kindheit kann ich mich nicht erinnern, aber Lieder haben es mir schon immer angetan! Und so begleiten mich viele Texte aus den Schulgottesdiensten im Gymnasium noch heute. z.B.

„Leben im Schatten, Sterben auf Raten, haben wir was davon? Haß und Empörung, Leid und Entbehrung, ist das die Endstation? Während die Fragen noch an uns nagen, kommt einer her und ruft: Laßt doch das Klagen, laßt es euch sagen, Freude liegt in der Luft!

Gott lädt uns ein zu seinem Fest! Laßt uns gehen, und es allen sagen die wir auf dem Wege sehn. Gott lädt uns ein! Das haltet fest, wenn wir gehen. Worauf noch warten? Warum nicht starten? Laßt alles andere stehn!“

Oder natürlich: „Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer“

Manche dieser alten Lieder finde ich heute vom Text her zu plakativ, und würde sie von daher eigentlich in der Gemeinde kaum benutzen.Aber weil ich ja selber die Erfahrung gemacht habe, dass ich mich als Jugendliche darin wieder gefunden habe, und weiss, wie sehr ich mich gefreut habe, wenn sie irgendwo auftauchten, bin ich da offen.
Und es ist wirklich so: meine Konfis singen Lieder, die mir selber manchmal zu „fromm“ sind 🙂

Der „schlimmste“ Vers im Glaubensbekenntnis:

Ich finde den Ausdruck „eingeborener Sohn“ einfach nur schräg und blöd! Das versteht doch kein moderner Mensch, dass das bedeuten soll „einzig geborener“! Ich hatte immer merkwürdige Phantasien von etwas, das sich in Maria „einbohrt“…….. ts ts!

2. Was würdest Du als Päpstin oder Kirchenpräsident als erstes tun?

Mir einen alten R4 schenken lassen!

Ach schade, da ist mir Franziskus zuvorgekommen 🙂

3. Sollte sich die Kirche in der Tat mehr „Beulen“ holen?

Wer ist denn die Kirche?Das sind doch wir selber! Wenn ich das fordere, muss ich auch mehr Risiken eingehen! Jedes Jahr in der Zeit vor Ostern bin ich hin und hergerissen: Unser örtlicher Supermarkt weist dann immer auf besondere Öffnungszeiten hin:

Am Gründonnerstag hat diese Filiale bis 22 Uhr geöffnet!

 

EINMAL möchte ich so mutig sein, und das Schild teilweise überkleben:

In der Nacht, in der unser Herr Jesus Christus verraten wurde, hat diese Filiale bis 22 Uhr geöffnet!

 

So, und nun werfe ich das Stöckchen weiter!

Und zwar an: Chris Huebener, Alex Schnapper  und Wolfgang !

Wie sind eure Antworten?

Viel Spaß!

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3 Gedanken zu „Das Blog-Stöckchen landete…

  1. Ich finde es einigermaßen schwierig, all das hier zu beantworten. Ich versuche es trotzdem mal.

    Bei der ersten Frage geht es mir, wie Wilfried: als Kind habe ich nicht gebetet und daher fehlt mir da wohl etwas. Naja.

    Auch an den zweiten Teil von Wilfrieds Antwort kann ich mich *anhängen*: Obwohl ich hautsächlich Rock- und Popmusik spiele/höre, gibt es doch einiges von sehr alter Kirchenmusik und alten Texten, die sich langsam erschließen (aus Gründen).
    Dagegen finde ich einiges, was heute in Kirchen als *moderne Musik* gilt (merke: späte siebziger Jahre!) bestenfalls aufgesetzt, wenn nicht sogar ziemlich schräg: Guten Morgen, liebe Gemeinde – wir befinden uns in der 2. Dekade des 21. Jahrhunderts!

    Zur zweiten Frage:
    Ich würde mich deutlich mehr um gesellschaftspolitische Fragen bemühen, deutlich und klarer Stellung beziehen und mich intensiv um Jugendliche und junge Familien kümmern: sie sind das Potential, das Kirche hat und da passiert aus meiner Sicht ein zu wenig…

    Und zum Beschluss:
    Ja, sollte sie sich. Also mehr Beulen holen. Kirche ist kein Verein, sondern sie hat etwas zu sagen und tut das oft viel zu glatt, zu einvernehmlich oder zu Proporz-gesteuert. Bloß nicht anecken, man könnte sich ja mit irgendeiner gesellschaftlich relevanten Randgruppe verkrachen…

    Auch wenn’s nach Eigenwerbung aussieht: Aber mehr über all das findet sich in meinem aktuellen Buch: Christoph Hübener | Mein Journal | ISBN 978-3732289769

    In diesem Sinne
    @chris_huebener

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