Über schnattergans

theologisch interessiert, vom Beruf her und auch privat

Maria und Marta – drei Deutungsmöglichkeiten

Liebe Gemeinde,

der Predigttext für heute steht im Lukas Evangelium im 10 Kapitel.

„Als sie aber weiterzogen, kam Jesus in ein Dorf.

Da war eine Frau mit Namen Marta, die nahm ihn auf.

Und sie hatte eine Schwester, die hieß Maria;

die setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu.

Marta aber machte sich viel zu schaffen, ihnen zu dienen.

Und sie trat hinzu und sprach:

Herr, fragst du nicht danach,

dass mich meine Schwester lässt allein dienen?

Sage ihr doch, dass sie mir helfen soll!

Der Herr aber antwortete und sprach zu ihr:

Marta, Marta, du hast viel Sorge und Mühe.

Eins aber ist not.

Maria hat das gute Teil erwählt;

das soll nicht von ihr genommen werden.“

Liebe Gemeinde,

ich freue mich sehr, heute mit Ihnen über diese Geschichte nachzudenken. Es ist eine neuer Textvorschlag für den Sonntag Estomihi, der durch die Perikopenrevision vorgeschlagen wird.

Bei der Beschäftigung mit diesem Text ist mir so Vieles aufgefallen. Ich werde mich aber darauf begrenzen, Ihnen drei verschiedene Deutungsmöglichkeiten für diesen Text aufzeigen.

Und: Passend zum 500. Jahrestag der Reformation, den wir in diesem Jahr feiern, möchte ich es auch noch kurz mit den reformatorischen Kerngedanken in Beziehung setzen. Aber dazu später.

Erstmal beschränke ich mich auf diese drei Aspekte:

  1. Der Konflikt hinter dem Konflikt

  2. Die Antwort hinter der Antwort

  3. Die unmögliche Möglichkeit

1. Der Konflikt hinter dem Konflikt

Maria und Marta werden als Schwestern vorgestellt.

Übrigens gibt es noch einen Bruder. Der heiß Lazarus. Im Johannesevangelium wird ausführliche über ihn berichtet und auch über seine Schwestern. Aber um ihn geht es hier nicht.

Nein es ist ein Konflikt zwischen zwei Schwestern. Obwohl nur die Eine die handelnden Person ist. Sie, Marta, ist die Hauptperson in diesem Stück. Aber es gibt auch noch Maria und ihr Sosein sorgt für Ärger.

Während sich Marta abschuftet um die Gäste zu bewirten, bleibt Maria mit den Gästen sitzen und geniesst in aller Ruhe die Geselligkeit. So könnte man die Situation beschrieben.

Und dann kann man als jemand, der mit Geschwistern aufgewachsen ist, den Ärger verstehen. Mein Bruder hat sich auch immer gedrückt, wenn es um Spülen nach dem Mittagessen ging. „Ich muss noch für die Schule lernen“ war sein absolutes Totschlag-Argument, gegen das Mutter nichts sagen konnte. Da blieb das Mithelfen im Haushalt an mir hängen.

Das ist über 30 Jahre her, aber so was bleibt hängen. Also ein Konflikt zwischen 2 Schwestern, wer fleissig und wer faul ist? Marta, die Petze, die nicht in der Lage ist, ihre Wünsche angemessen zum Ausdruck zu bringen, sondern ihre Schwester verpfeifen muss?

Mitnichten.

Denn der Kontext ist kein Alltag und keine Familienfeier.

Denn Jesus ist der Mittelpunkt. Er ist im Haus und redet zu den Menschen. Er verkündigt. Vermutlich verkündigt er die frohe Botschaft von der großen Gnade Gottes und Seiner unermesslichen Liebe.

Also das Evangelium.

Solche Situationen kennen wir auch. Wir nennen sie Gottesdienst. Jetzt weiss jeder, der bei der Planung und Durchführung von Gottesdiensten beteiligt war oder ist,

Und ich weiss, dass es gerade hier in Moers-Hochstrass viele viele Menschen sind!!! Jeder von Ihnen weiß, wie viel dabei zu beachten ist. Welche Details alle abgesprochen werden müssen. Welche Aufgaben zu erledigen sind: DIe Musiker müssen proben, die Ergebnisse der Kollekten vom vergangenen Sonntag müssen der Predigerin weitergegeben werden, es muss abgeschrochen werden, wer die Lesung hält, wer die Fürbitten liest, wer kollektiert. Der Ton muss gut abgemischt werden, die Standplätze von MIkrophonen und Liedblattständern an der richtigen Stelle. usw usw

Was alles hinter den Kulissen passieren muss, damit der Gottesdienst für die Gottesdienstbesucher zu einem frohmachenden Ereignis wird!

Und das ist ja nicht nur auf den Gottesdienst beschränkt: Wenn Menschen wollen, dass ihre Gemeinde tatsächlich offen ist für andere und eine wirkliche Willkommenskultur pflegt, dann sind 1000e von Dingen zu tun. Wer hat einen Schlüssel und kann das GEmeindehaus aufschliessen? Was darf man anschaffen? Wer kocht Kaffee? Wer macht Musik? Wer begrüßt die Menschen? Und: wer räumt hinterher auf?

Jetzt könnte man denken, hier wird also ein Konflikt beschrieben zwischen den Menschen, die sich aktiv für die Gemeinde einsetzen und denen die – Pardon – „Nur konsumieren“?

Mitnichten.

Es ist der Konflikt, den ein Mensch führt, der zu oft für den Rahmen gesorgt hat, zu oft in der Vorbereitung beteiligt, zu oft doch noch eingesprungen ist, weil kein anderer da war.

Und der zu selten die Gelegenheit hat – oder zu selten die Gelegenheit nutzt – , sich zurückzulehnen und sich das Evangelium zusprechen zu lassen ohne etwas tun zu müssen.

Solche Konflikte finden im Inneren statt und können dann ganz schnell nach außen gerichtet werden. Es ist das Begreifen der eigenen Unzulänglichkeit, die dazu führt, dass man manchmal mehr macht, als man sollte. Weil man glaubt, dass man nur dann etwas wert ist, wenn man seinen Beitrag leistet.

Denn wir können so vielen Menschen die grenzenlose Liebe Gottes zu sagen und es auch wirklich so meinen: Doch in uns selbst steckt oft genug der tiefe Zweifel, ob wir ohne Leistung wirklich von Gott geliebt werden.

Der Konflikt hinter dem Konflikt:

Der Wunsch des Menschen danach, sich einfach fallenzulassen in die Arme Gottes und dabei der quälende Zweifel: Hast du das eigentlich verdient?!

2. Die Antwort hinter der Antwort

Was ist nun die Antwort die Jesus auf die Anfrage von Marta gibt? Auch hier können wir drei Teile unterscheiden:

a) Die Antwort, die sich auf Marta bezieht.

b) Die, die sich auf Maria bezieht

c) und die Antwort hinter der Antwort

a) Zu Marta sagt Jesus:

Marta Marta du hast viel Not und Mühe.“

Er sieht sie an. Er sieht das an, was sie tut. Er würdigt es. Nicht dass er aufzählt, was im Einzelnen sie für ihn und das Haus tut. Sondern er sieht was dahinter steh. Die Gedanken die Planung, die viele Lauferei. Es ist ein seelsorglicher Satz. Allein so einen Satz zu hören, zu spüren dass dass da jemand die eigene Befindlichkeit wahrnimmt, das tut so gut!

Neulich abends nach einem langen Arbeitstag mit vielen Mails mit vielen Absprachen mit vielen Personen, auch nicht immer konfliktfrei, kam eine Mail von einer Kollegin: „ Du klingst sehr busy, sehr gestresst!“

Da fiel es mir dann auf. Ich war zwar der Meinung, ich hätte ganz sachlich und vernünftig geschrieben, aber jemand, der mich kennt, hat herausgehört, dass ich unter Stress stand. Und allein dieses wahrgenommen werden als Person und nicht als Leistungsträger, das hat gut getan!

b) In Bezug auf Maria sagt er etwas ähnlich wertschätzendes: Sie habe das gute Teil erwählt, es soll ihr nicht genommen werde.

Er sagt nicht, dass Marta das schlechte Teil hat. Es wird auch überhaupt nicht geschrieben was das schlechte teil sei. Nur: Maria hat das gute Teil erwählt und das ist gut so. Das bedeutet auch nicht, dass Marta dieses gute Teil verwehrt ist.

Damit rückt er die Verhältnisse gerade.

Martha vergleicht und damit beginnt ihr Problem.

Nicht dass sie schafft und tut und macht, sondern dass es jemand gibt, der es nicht tut. Vermutlich wird die Situation gar nicht so neu sein:

Jesus ist zu Gast in einem Haus und die Hausfrau tischt auf und versorgt die Gäste. Dass die anderen Gäste nicht mithelfen ist klar. Werden wohl auch viele Männer darunter sein. Aber dass Maria nichts tut die genauso Hausfrau ist? Das piekst.

Die Wurzel vielen Übels: Der Vergleich!

Der erste Vergleich ist: wir sind beide Frauen in der selben Situation!

Die Schlussfolgerung: wir müssen das gleiche tun!

Dem schiebt Jesus einen Riegel vor. Keine Vergleiche. Jeder wird für sich alleine betrachtet. Was not tut. Das ist das entscheidende Kriterium. Das ist die Antwort, die Marta bekommt:

Was du machst ist gut. Vergleiche dich nicht mit anderen.

Und zu all dem ist in dieser Szene noch eine Antwort verborgen.Beschrieben habe ich das Dilemma in dem Marta steckt. Den Ärger. Die offene Frage, die sie an Jesus richtet.

Eine Antwort aber hat sie sich auf ihre Frage selber schon gegeben.

Denn: Sie hat sich mit ihrer Frage,ihrem Ärger, ihren unausgesprochenen Erwartungen an Jesus gewandt. Sie hat nicht für sich alleine in der Küche geschmollt und vor sich hin geschimpft. Oder vor den Gästen mit Maria genörgelt. Nein, sie hat sich an Jesus gewandt.

Sie fühlt sich mit ihrem Anliegen und Ärger völlig im Recht und erwartet, dass Jesus ihr zustimmt.

Und dadurch geht sie den richtigen Weg.

Die Antwort hinter der Antwort ist:

Wende dich mit allem, was dich belastet an Gott. Auch wenn es noch so verquer oder albern erscheint. Das ist der erste Schritt zu einer Lösung jeden Problems.

Nun bleibt noch ein drittes.

3. Die unmögliche Möglichkeit

Das ist das, was offen bleibt.

Wir kennen Martas Situation und ihre Frage. Wir hören Jesu Antwort. Was wir nicht wissen ist, was macht Marta daraus?

Ich finde es sehr sehr gelungen, dass das offen bleibt. Es gibt kein „Und sie sündigte hinfort nie mehr“ oder eine Reaktion à la Zachäus „Ich zahle alles was ich unrecht eingenommen habe, zurück“. Beides hat, an seiner Stelle seine Berechtigung. HIer nicht!

Nein, es bleibt offen und unserer Phantasie überlassen, was Marta nun tun. Wird sie beleidigt an den Kochtopf zurückkehren oder wird sie die Schürze ausziehen und sich neben Maria setzen.

Und wenn sie es tut: Wird sie es geniessen können, wenn sie sich dazu setzt? Oder hat sie ein schlechtes Gewissen?

Wird es ihr gelingen, die kreisenden Gedanken zu stoppen und sich ganz auf das, was Jesus sagt einzulassen? Das ist die große Frage!

Denn das ist das grösste Dilemma des Menschen an sich: Das Gute , was er will, das macht er nicht. Aber das Böse, das er nicht will, das tut er. Und so hoffe ich, dass Marta sich zu Jesus setzt und sich von seinen Worten berühren lassen kann. Das sie wirklich das Richtige tut, mit ganzem Herzen!

Dass sie nicht Selbstgesprächen beschäftigt ist, in denen sie ihren Nachbarinnen von ihrem Ärger an dem Abend erzählt…

Und doch genau das zu tun, ist wiederum Teil unserer Realität. Wir sind von Gott zur Freiheit befreit und legen uns sofort selbst wieder in Ketten.

Wir haben die Möglichkeit, uns frei für Gott zu entscheiden und wenn wir es tun, ist ein Teil von uns schon wieder auf dem Weg von ihm weg.

Doch wenn es uns gelingt, das Richtige zu tun, dann ist es nicht UNSER Verdienst, sondern geschieht aus Gnade!

3. Die unmögliche Möglichkeit des Menschen, das ist die, das Richtige zu tun.

Ich hatte Ihnen reformatorische Erkenntnisse versprochen:

1. Der Konflikt hinter dem Konflikt

Der Wunsch des Menschen danach, sich einfach fallenzulassen in die Arme Gottes und dabei der quälende Zweifel: Hast du das eigentlich verdient?

Die Antwort der Reformatoren darauf ist:

Sola Fide

Nur durch Glaube

Nur durch Glaube wird der Zweifel überwunden.

2. Die Antwort hinter der Antwort :

Wende dich mit allem, was dich belastet an Gott. Auch wenn es noch so verquer oder albern erscheint.

Die Antwort der Reformatoren darauf ist:

Solus Christus

Der Weg zu Gott führt über Christus

3. Die unmögliche Möglichkeit des Menschen,

das ist die, das Richtige zu tun.

Die Antwort der Reformatoren darauf ist:

Sola Gratia

Allein durch Gnade sind wir Menschen in der Lage das Richtige zu tun.

„Nur durch Glaube“

„Nur durch Christus“

„Nur durch Gnade“

Kurz gefasst finden wir hier drei der vier Kernpunkte reformatorischer Theologie!

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft bewahre unser Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.

Amen

„Was können wir tun?“

Predigt am vorletzten Sonntag des Kirchenjahres angesichts der Terroranschläge in Paris

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater und dem Herrn Jesus Christus.

Vielleicht haben Sie gestern den ganzen Tag über immer mal wieder das Fernsehen eingeschaltet um sich über die Geschehnisse in Paris zu informieren. Vielleicht gab es auch Zeiten, wo sie ganz bewusst alles an Medien ausgeschaltet haben, um nicht immer wieder daran erinnert zu werden. Und das nicht aus mangelndem Interesse. Sondern weil Sie es irgendwann nicht mehr hören und sehen konnten.
Die Schreckensnachrichten, die immer gleichen Bilder, wiederholten Videos. Einfach alles zu viel. Und dann das Gefühl von Hilflosigkeit und Ohnmacht.
Was können wir tun? Das ist die Frage, die gestern überall zu hören war: Weiterlesen

Ich bin umgezogen!

D.h. nicht ich, aber mein Blog, beziehungsweise Teile desselben!

Ich habe mich entschieden, meine fotografischen Reisetagebücher auf einem separaten Blog namens Geschnatter rund um die Welt zu veröffentlichen! Meine Souvenirs aus Namibia, Neuseeland etc. sind schon dort 🙂

Hier auf Geschnatter rund um den Kirchturm wird weiterhin das zu finden sein, was mich in Punkto Glauben, Theologie, Ethik bewegt!

Ich hoffe, wir lesen uns auf beiden Plattformen wieder 🙂

Kirche und Social Media

11 Chancen, Möglichkeiten und Parallelen von Kirche und Social Media – brillant aufgezeigt von Güntzel!
Und mit Verweis auf die These 10 reblogge ich das Ganze:-)

Mitredner

Wenn die Institution Kirche ins Internet geht, geschieht das nicht „bloß zum Spaß“; es ist auch nicht narzisstisch motiviert (aber natürlich spielen solche Motive unweigerlich in jede Form der Selbstdarstellung mit hinein – besonders dann, wenn man sie sich nicht eingesteht). Kirche geht ins Internet, weil das nun einmal der neue öffentliche Raum ist, wo sie, ihrem Auftrag gemäß, Christus bezeugen soll.

Mit den Social Media [SocMed] etabliert sich gesellschaftlich eine Kommunikationsform, die dem kirchlichen Verkündigungsauftrag besonders in die Hände zu spielen scheint: durch direkte Kommunikation, und dazu noch ortsunabhängig. Man kann Menschen ansprechen, um sie für die Sache Jesu zu begeistern – und das, ohne vor die Haustür treten zu müssen. Allerdings haben die SocMed auch einen Haken, und zwar nicht nur einen. Wenn man z.B. nicht aufpasst, lädt man aus Versehen über Facebook eine Tausenschaft von Gästen zu sich nach Hause. Mit den SocMed kommunizieren nicht…

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Herzlichen Glückwunsch!

Die Gewinner der Adventsverlosung stehen fest!
Unter Ausschluss der Öffentlichkeit und des Rechtsweges wurden gestern von meiner freundlichen Assistentin Ramona die Gewinner der Kalender ermittelt :
Den Neukirchener Kalender gewann @Willimeck.
Der momento Wandkalender geht an @bcgie und der momento als Taschenbuch an @alba_saluda!

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!

Das Blog-Stöckchen landete…

….bei mir, nachdem der Willimeck es mir und 4 Anderen letzte Woche zu warf!

Und, wie schon im letzten Jahr kann ich nicht widerstehen und schnapp mir den Stab!

Folgendes frug der Wilfried und vor ihm die Mechthild Werner:

1. Dein schönstes Kindergebet, der schlimmste Vers im Glaubensbekenntnis?

An Gebete in meiner Kindheit kann ich mich nicht erinnern, aber Lieder haben es mir schon immer angetan! Und so begleiten mich viele Texte aus den Schulgottesdiensten im Gymnasium noch heute. z.B.

„Leben im Schatten, Sterben auf Raten, haben wir was davon? Haß und Empörung, Leid und Entbehrung, ist das die Endstation? Während die Fragen noch an uns nagen, kommt einer her und ruft: Laßt doch das Klagen, laßt es euch sagen, Freude liegt in der Luft!

Gott lädt uns ein zu seinem Fest! Laßt uns gehen, und es allen sagen die wir auf dem Wege sehn. Gott lädt uns ein! Das haltet fest, wenn wir gehen. Worauf noch warten? Warum nicht starten? Laßt alles andere stehn!“

Oder natürlich: „Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer“

Manche dieser alten Lieder finde ich heute vom Text her zu plakativ, und würde sie von daher eigentlich in der Gemeinde kaum benutzen.Aber weil ich ja selber die Erfahrung gemacht habe, dass ich mich als Jugendliche darin wieder gefunden habe, und weiss, wie sehr ich mich gefreut habe, wenn sie irgendwo auftauchten, bin ich da offen.
Und es ist wirklich so: meine Konfis singen Lieder, die mir selber manchmal zu „fromm“ sind 🙂

Der „schlimmste“ Vers im Glaubensbekenntnis:

Ich finde den Ausdruck „eingeborener Sohn“ einfach nur schräg und blöd! Das versteht doch kein moderner Mensch, dass das bedeuten soll „einzig geborener“! Ich hatte immer merkwürdige Phantasien von etwas, das sich in Maria „einbohrt“…….. ts ts!

2. Was würdest Du als Päpstin oder Kirchenpräsident als erstes tun?

Mir einen alten R4 schenken lassen!

Ach schade, da ist mir Franziskus zuvorgekommen 🙂

3. Sollte sich die Kirche in der Tat mehr „Beulen“ holen?

Wer ist denn die Kirche?Das sind doch wir selber! Wenn ich das fordere, muss ich auch mehr Risiken eingehen! Jedes Jahr in der Zeit vor Ostern bin ich hin und hergerissen: Unser örtlicher Supermarkt weist dann immer auf besondere Öffnungszeiten hin:

Am Gründonnerstag hat diese Filiale bis 22 Uhr geöffnet!

 

EINMAL möchte ich so mutig sein, und das Schild teilweise überkleben:

In der Nacht, in der unser Herr Jesus Christus verraten wurde, hat diese Filiale bis 22 Uhr geöffnet!

 

So, und nun werfe ich das Stöckchen weiter!

Und zwar an: Chris Huebener, Alex Schnapper  und Wolfgang !

Wie sind eure Antworten?

Viel Spaß!

Adventsverlosung!!!!!

Diese 3 Kalender des Neukirchener Kalenderverlags werden von mir verlost!

2013-12-02 19.51.03An der Verlosung nimmt jeder teil, der mir bis zum 3. Advent sein Lieblingslied zu Advent und Weihnachten mitteilt! Gern auch mit ein paar Sätzen, warum das so ist 🙂

Das geht per Twitter (@schnattergans) oder als Kommentar unter diesen Blog. Die Verlosung findet völlig unter Ausschluss der Öffentlichkeit und jeglicher Notare statt. Die Kalender werden dann in der Woche nach dem 3. Advent verschickt und erreichen die 3 Gewinner noch vor dem Fest!

Zu den Kalendern:

  • 1 momento 2014 Taschenbuch (ehemals Konstanzer Kalender)
  • 1 momento 2014 Wandkalender (ehemals Konstanzer Kalender)
  • 1 Neukirchener Kalender 2014 Taschenbuch (DER Klassiker)

Ich bin gespannt auf eure Lieblingslieder! Viel Erfolg!